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VERANSTALTUNGEN
      Schloss Burgau, Düren
  
  


Die Besitzer

Burgau war ursprünglich ein Lehen der Herren von Heinsberg, das 1484 durch Heirat zum
Herzogtum Jülich kam.

Das Territorium Burgau umfaßte Niederau, Stockheim, Stepprath und Teile der heutigen Wüstung Miesheim. Erstmals erwähnt ist eine Belehnung Burgaus vor der Mannkammer Heinsberg 1439, als Johann von Auwe das Haus tzo Auwe empfängt.

Erster nachweisbare Besitzer des Hauses Burgau ist Ritter Amilius von Auwe / de Owe, der 1234 für seine ins Kloster eingetretenen Töchter eine Rente stiftet.

Der Name Burgau stammt von den ersten Besitzern der Herrschaft Owe/Auwe bzw. Barchowe. 1475 wird Wilhelm von Elmpt mit der Herrschaft Burgau belehnt; über 400 Jahre bleibt Burgau im Besitz der Familie.

Ende des 19. Jhd. gelangt das Schloß an die Grafen von Keyserlingk. Er betreibt um 1900 eine Schloß & Handelsgärtnerei sowie Rosenschule. 1915 veräußert er den Besitz an den Rittergutsbesitzer Ernst Nienhausen.

Seit 1917 ist das Schloß im Besitz der Stadt Düren.

Das Schloß im Besitz der Stadt Düren

In den 1920er Jahren wurde Burgau zu einer Parkanlage umgestaltet, im Schloß wurde ein Restaurant eingerichtet und für den Tourismus erschlossen. Das Schloß wurde zum beliebten Ausflugsziel.

Im 2. Weltkrieg erlitt die Anlage starke Beschädigungen. Nach dem Krieg wurde Material zum Aufbau zerstörter Häuser entnommen, so dass die Gebäude stark an Substanz verloren. Witterungseinflüsse beschleunigten über fast 30 Jahre den Zerfall.

Der Wiederaufbau begann 1974. Das städtische Hochbauamt erarbeitete im Einvernehmen mit dem Landeskonservator Rekonstruktionspläne der Burg. Die Arbeiten am Turm und über dem Rittersaal begannen. Im darauf folgenden Jahr konnte, der Turm einschließlich provisorischer Dacheindeckung wiederhergestellt werden. Traktweise sind in mehreren Bauabschnitten die Obergeschosse mit den Dachstühlen wiederhergestellt worden. Seit dem Ende Restaurierungsarbeiten wird Schloß Burgau u. a. für öffentliche Veranstaltungen genutzt.

Das Gebäude
Das Herrenhaus und die Vorburg sind von Wassergräben umgeben. Dieses steht erhöht auf einer fast kreisrunden Insel. Es wird vermutet, daß es sich bei der Anlage um eine mittelalterliche Motte handelt, die im Laufe der Zeit erweitert wurde.

Der älteste Nachweis eines Gebäudes der Burganlage wurde bei Grabungen im Nordtrakt gefunden. Diese erste Bauperiode wurde um das Jahr 1100 datiert . Mauerreste zeugen von einer Ringmauer, mit der das Gebäude eingefaßt war. An der Mauer wurde ein Holzbalken freigelegt, der unter dem Fundament eines nicht mehr existenten Rundturmes eingebaut war. Untersuchungen ergaben als Fälldatum des Baumes 1312.

Der älteste noch erhaltene Gebäudeteil ist der Wohnturm, dessen obere Geschosse aus dem 14./15. Jhd. datieren; die 2 unteren Geschosse sind älter.

An der Westseite des Turmes war bis zum 2. Weltkrieg ein Erker, der zu den schönsten der Renaissance im Rheinland gehörte.

Der Südflügel scheint der Bauart nach der zweitälteste Teil des Schloßes zu sein.

Der Ostflügel ist in seinem Kern aus einer hoch- bis spätmittelalterlichen Bauphase, wobei die großen Fenster Ende des 17. Jhd. in Wände gebrochen wurden.

Die Flügel der Hauptburg haben ihre wesentliche Form, seit dem Ende des 17. Jhd. behalten. Die heutige Vorburg wurde Ende des 17. Jhd. anstelle eines Vorgängerbaus errichtet.

 
 

Weitere Informationen zu Schloss Burgau
finden Sie unter folgenden Links:

 ► Anfahrt

  www.dueren.de

 ► www.mvm.dueren.de

 

 

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